Der Gaffelschoner steht auf einer Helling aus Bierdeckeln. Der Vorteil
an Bierdeckeln ist, dass man die Fäden einfach in mit Messer gezogene
Schlitze klemmen kann.
Leider habe ich aus den Phasen vorher keine Bilder gemacht, deswegen startet die
Dokumentation erst hier.
|
|
|
Um eine Heimat für das Schiff zu finden, musste ich eine Flasche
Dimple trinken und diese anschließend von den Labels befreien - harte Arbeit!
|
|
Es gibt verschiedene Methoden, wie man Wasser in der Flasche gestaltet.
Ich gehöre zu denjenigen, die das Wasser aus Knetmasse modelieren.
Dies ist von der Verarbeitung recht einfach. Man knetet die Masse warm
und bringt sie stückchenweise - mit einem langen Werkzeug - in die Flasche
ein.
Andere Buddelschiff-Baumeister verwenden die althergebrachte Art der Schlemmkreide.
Dank Herbert Lachermeier kann ich hier beschreiben, wie dies funktioniert:
Verwendung von Schlemmkreide
|
|
Das Schiff wird auf der Helling fertiggestellt und mit Segeln versehen.
Mein Tipp lautet die Segel aus Stoff zu machen, dies sieht besser aus als Papier.
Damit der Stoff sich nicht auflöst, kann man ihn mit Haarspray stärken.
|
|
|
Zum Einschieben in die Flasche werden die Masten des Flaschenschiffs in den Scharnieren
mach vorne umgeklappt.
|
|
|
Und hinein in das neue Element. Der Schwierigste Teil ist immer das Flaschenschiff
heil durch den Flaschenhals zu bugsieren.
|
|
Mittels langer Werkzeuge drückt man das Buddelschiff in die Knetmassse. Um das Schiff
leichter in die Knete pressen zu können, kann man die Flasche ggf. im Backofen etwas erwärmen,
so das die Masse weicher wird.
Zum Erkalten mit dem eingedrückten Flaschenschiff geht es dann in den Kühlschrank.
|
|
|
Zum Schluss werden die Masten gerade aufgerichtet, die Segel ausgerichtet, die Zugseile gekappt und in der
Knetmasse versteckt. Noch ein paar kleine Schönheitsmaßnahmen und fertig ist das Buddelschiff.
|
|